Tipps gegen trockene Haut

Tipps gegen trockene Haut

Die Haut bildet das größte Organ des Körpers, schützt ihn vor äußeren Einflüssen und bildet eine Barriere zwischen Körperinnerem und Umwelt – umso wichtiger ist es, sie entsprechend zu pflegen. Dabei ermöglicht sie den Schutz vor Schadstoffen, Keimen, Licht und Wasser und erspürt über den Tastsinn Berührungen und Druck. Wenn die Haut spannt, juckt und sich trocken anfühlt, spricht man von trockener Haut, bei der äußere wie auch innere Einflüsse eine Rolle spielen. Besonders im Gesicht erscheint sie müde und fahl, zeigt dünne Schuppen und gerötete Stellen. Doch auch an den Unterschenkeln, an Händen, Ellbogen und Füßen spannt und juckt die Haut. Sobald ihr anhaltend Fett (Lipide) und Feuchtigkeit fehlen, zieht sie sich pergamentartig zusammen – Schuppen, Risse und Entzündungen entstehen.

Wodurch entsteht trockene Haut?

Viele Betroffene haben eine genetische Veranlagung, doch verstärken die Tendenz zu trockener Haut zusätzlich durch ihren Lebensstil oder falsche Pflegegewohnheiten. Eine wesentliche Rolle spielen innere Einflüsse, wie Flüssigkeitsmangel, Hormonschwankungen und einseitige Ernährung. Zuletzt hat auch die Psyche einen Einfluss auf den Hautzustand. Von außen sorgen Kälte und Hitze, Sonne und Wasser für spannende und trockene Haut, welche sogar infolge bestimmter Krankheiten, wie Neurodermitis, eine Schilddrüsenunterfunktion oder Diabetes mellitus verursacht wird.

Der Schweregrad der Trockenheit wird noch durch weitere Faktoren beeinflusst: Bei mangelnder Pflege werden die Beschwerden verstärkt und das Feuchtigkeitsnetz in den tieferen Schichten gestört. Darüber hinaus sollte die Haut vor Sonneneinwirkung mittels geeigneter Sonnencremes frei von Duft- und Farbstoffen geschützt werden, da besonders trockene Hauttypen stärker zu Irritationen neigen als andere. Doch auch die Arbeitsbedingungen in einigen Berufen, wie bei der Arbeit bei Hitze und Kälte (Straßenbau, Landwirt, etc.), mit Chemikalien (Mechaniker) oder bei der Verwendung von Reinigungsmitteln (Arzt, Arzthelfer, etc.) erhöhen die Tendenz zu trockener Haut.

Lösungen

Die trockene Haut entsteht durch eine Störung der Hautbarriere, bei welcher die Fähigkeit, Wasser zu binden, durch den Mangel an Feuchtigkeit und Lipiden verloren geht. In diesem Fall benötigt Deine Haut eine tägliche, auf den Schweregrad der Trockenheit, abgestimmte Pflege, welche die fehlenden natürlichen Feuchthaltefaktoren ersetzt. Wird sie durch Krankheiten, wie Neurodermitis verursacht, sind spezielle Produkte erforderlich. Häufig genügt es, die Pflegegewohnheiten und Kosmetika zu ändern oder den Lebensstil zu verbessern, um trockener Haut vorzubeugen. Sollten sich dennoch Deine Beschwerden verstärken oder keine Besserung eintreten, empfiehlt es sich, einen Dermatologen (Hautarzt) aufzusuchen.

Solltest Du einen fettigen und glänzenden Hauttyp haben, findest Du hier die passenden Tipps.

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